Saline Friedrichshall

Schon 1847 sagte der Chemiker Justus von Liebig zum Bitterwasser:  „Dieses Wasser ist ein wahrer Schatz der Natur, den es zu hegen und zu bewahren gilt.“

Beim Tag des offenen Denkmals wurden wir auf die Saline Friedrichshall aufmerksam. Seit dem Jahr 2015 steht sie im Eigentum von Dr. Uwe Brückner, der uns einfach und unkompliziert einen Besuch mit Fotomöglichkeit anbot. Am Sonntag war es so weit: Wir erlebten, wo das weltberühmte Friedrichshaller Bitterwasser in der historischen Saline in Lindenau gefördert und verschickt wurde. 500 vor Chr. befand sich dort einst eine Pökelgrube für keltisches Wildbret. Beim Weltkongress der Medizin 1913 in London wurde das Bitterwasser als Heilmittel mit der Goldmedaille prämiert. Ab 1839 befand sich in Lindenau der tiefste Brunnen Europas; es war zudem die erste Heilquelle mit internationalem Vertrieb. 

Zusätzlich konnten wir auch im früheren Gasthaus „Salzhäusel“ auf den Auslöser drücken.

Mit elf Teilnehmern freuten wir uns über eine rege Teilnahme – ein wenig motiviert sicher auch durch den abschließenden Besuch bei Kunzelmanns Bauernhofeis in Neundorf.

Einige Fotos der Teilnehmer (und natürlich ein paar Making-Of-Aufnahmen) gibt es in unserer Galerie zu bewundern: