28.11.2019 – 19:30 Uhr – Angerstübla – Eintritt frei

Äthiopien – Der Norden
Vom Dach Afrikas zum tiefsten Punkt des Kontinents

Unter dem Motto „Afrika, ein vergessener Kontinent?“ bereist der Biologe Herbert Zick aus Erlangen mit seiner Frau seit vielen Jahren die afrikanischen Länder entlang des Großen Afrikanischen Grabenbruchs (Rift Valley). Nach ihren Erlebnissen in Kenia und Uganda setzen sie ihre Reise fort und besuchen Äthiopien, ein einzigartiges Land, geprägt von landschaftlicher und kultureller Vielfalt:
Auf den Inseln im Tana-See besuchen sie Klöster und Kirchen, deren Ursprünge bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen. Eine Hochgebirgswanderung führt sie in die Welt der Blutbrustpaviane, des abessinischen Wolfs und Steinbocks. In Aksum, dem historischen und religiösen Zentrum Äthiopiens dürfen sie ein großes Pilgerfest miterleben und im Gheralta Gebirgsmassiv wandern sie 2 Tage lang zu abgelegenen Dörfern, um das einfache Leben der Bauern näher kennenzulernen.

Von über 4000 m geht es dann zum tiefsten Punkt des Kontinents, 160 m unter den Meeresspiegel: Auf einer Expedition in die Danakil Wüste übernachten sie neben Kamelkarawanen und können verfolgen wie unter extremen Bedingungen und mit archaischen Methoden Salz abgebaut wird. In Dallol erleben sie unwirkliche/phantastische, farbige Salzstrukturen und als Höhepunkt nähern sich bis auf wenige Meter einem brodelnden Lavasee, der kurz vor dem Ausbruch steht.

Der Vortrag zeigt jedoch nicht nur die landschaftlichen Höhepunkte, sondern bringt auch in vielen menschlichen Begegnungen die Probleme des Landes zur Sprache.

In dem live kommentierten Vortag erzählen sie in großartigen Bildern, untermalt mit stimmungsvoller Musik ihre Erlebnisse im Norden von Äthiopien.